Welche Ladestation passt zu meinen Anforderungen?

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In den letzten Jahren hat sich das Produktumfeld in Hinsicht auf die zur Verfügung stehenden Ladeinfrastruktur rapide entwickelt. Der Markt wird hier zunehmend unübersichtlich und regelmäßig treten neue Hersteller mit innovativen Produkten und Ladelösungen auf.

Allgemein handelt es sich bei einer Ladestation um eine Stromabgabestelle mit einer Lademöglichkeit für elektrisch betriebene Fahrzeuge, die im öffentlichen oder auch halböffentlichen Umfeld errichtet und betrieben wird. Ladestationen sind sowohl mit Steckern oder aber auch angeschlagenen Kabelverbindungen ausgerüstet. Sowohl auf Seite der Stecker als aber auch auf Seite der angeschlagenen Kabelverbindungen existieren inzwischen eine Vielzahl an unterschiedlichen Standards, die die unterschiedlichen Fahrzeuge versorgen können. Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Ladestation den normativen Anforderungen für konduktive Ladesysteme nach ISO EN 61851-1 entspricht. Darunter sind unterschiedliche technische Ausprägungen realisierbar.

Zudem gilt es zu beachten, dass – in Deutschland – das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 09. Januar 2015 einen Entwurf für die „Verordnung über technische Mindestanorderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile“ vorgestellt hat. Hintergrund ist die Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/94/EU mit dem Ziel der Schaffung einer einheitlichen standardisierten Lade-Infrastruktur bei neu zu errichtenden Ladepunkten. Dazu wird der Stecker Typ 2 nach DIN EN 62196-2 bzw. Combo 2 DIN EN 62196-3 zum verpflichtenden Standard an öffentlichen Ladepunkten erhoben. Andere Steckerstandards sind nur noch zusätzlich, aber nicht mehr eigenständig zulässig. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Verordnung noch nicht in Kraft getreten, jedoch sollten die hierin gelisteten Anforderungen bereits grundlegend beachtet werden, um langfristig gerüstet zu sein. So ist in dem Vorschlag zur Verordnung bereits die Festsetzung aufgeführt, dass an jedem neu zu errichtenden Ladepunkt ein Anschluss gemäß EN 62196 Typ 2 (Menekes-Typ 2) oder Combo 2 nach der Norm DIN EN 62196-3 (CCS-Standard) vorhanden sein muss.

Dies vorausgeschickt stellen sich bei der Auswahl der passenden Ladestation grundlegende Fragen in Hinsicht auf die zur Verfügung stehenden Anschlussleistung am geplanten Errichtungsstandort sowie die Art und Weise eines eventuellen Bezahlvorgangs für Ladevorgänge.

Vor der Auswahl der passenden Hardware sollten Sie daher mindestens die folgenden Fragen umfassend geklärt haben:

  • Ist eine ausreichende Anschlussleistung für den Betrieb der Ladestation vorhanden?
  • Möchte ich den Ladevorgang kostenfrei oder kostenpflichtig gestalten?
  • Welche Bezahlmöglichkeiten möchte ich meinen Kunden anbieten?
  • Welche Fahrzeugtypen und damit verbundene Ladeleistungen erwarte ich an diesem Standort?

Aus dieser Fragestellung leiten sich die Entscheidungen zur Auswahl der Ladestation ab. has.to.be stellt mit der Ladestationsdatenbank eine Übersicht über derzeit am Markt existierende Ladestationen und Ladelösungen vor. Die in der Produktdatenbank von be.ENERGISED geführten Ladestationen sind grundsätzlich mit be.ENERGISED kompatibel und bieten daher eine gute Grundlage, um auch zukünftigen Anforderungen der Elektromobilität gerecht zu werden.

Unabhängig von der gewählten Hardware ist unserer Einschätzung nach die wichtigste Frage die, wie End-Nutzern in Zukunft der Zugang zur Ladestation ermöglicht werden soll. Neben geschlossenen Ladenetzen sollten Sie berücksichtigen, dass unter anderem Förderprogramme meist einen so genannten „Diskriminierungsfreien Zugang“ zu Ladestationen vorschreiben. Dies bedeutet, dass es Dritten auch ohne Registrierung oder Mitgliedschaft in einem geschlossenen Ladeverbund möglich sein muss, die Ladestation zu nutzen.

Mit der „be.ENERGISED COMMUNTIY“ stellen wir hiermit eine für Ladestationsbetreiber kostenfreie Lösung bereit, die diesen Anforderungen entspricht.